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Cadik »Braco« Danon

Der Geruch von Menschenfleisch

Der Geruch von Menschenfleisch

Ein Überlebender aus dem Konzentrationslager Jasenovac berichtet

Über den Autor

Herausgegeben von Peter Priskil

260 S., EUR 11,80, mit Personenregister

ISBN: 978-3-89484-833-0
1. Auflage 2017

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Cadik Braco Danon (1923–2009), sephardischer Jude von Geburt und Kommunist aus Überzeugung, geriet im Dezember 1941 in die Fänge der klerikal-faschistischen Ustascha, die mit Hitlers Unterstützung die Macht in Kroatien an sich gerissen hatte. Gemeinsam mit seinem Vater und 130 weiteren Juden wurde er in das Konzentrationslager Jasenovac, die drittgrößte Massenvernichtungsstätte im faschistisch beherrschten Europa, deportiert. Am 12. September 1942 gelang ihm, als einem der ganz wenigen KZ-Insassen, die Flucht aus der Hölle des jugoslawischen Auschwitz. Wieder in Freiheit, kämpfte er in den Reihen der Partisanen gegen seine ehemaligen Folterer und die deutschen Besatzer. Dies macht Cadik Braco Danons Lebensgeschichte einzigartig. Sie liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.


Inhalt
  • Vorwort (von Aca Singer)
  • Vernichtet und ausgelöscht: der Familienstamm der Danons
  • Der erste Tag
  • Gradina
  • Die Todessäule aus Eis
  • Der Rotschopf
  • Ustascha-Rekruten
  • Appell
  • Der Damm
  • Die serbischen Bauern
  • Ein Massengrab für Kinder
  • Die Kartoffelschalen
  • Hunger
  • Der Geruch von Menschenfleisch
  • Der Talet
  • Mein Vater und die Kartoffeln
  • Einer stirbt, damit zwanzig überleben
  • Der Gipfel der Niedertracht
  • Stara Gradišca
  • Die Trennung
  • Ferićanci
  • Obradovci
  • Erster Fluchtplan
  • Tod eines Partisanen
  • Zweiter Fluchtplan
  • Der zweite Fluchtplan scheitert
  • Der dritte Fluchtplan
  • Letztes Gebet
  • Die Flucht
  • Die Partisanen
  • Das erste Gefecht
  • Mirko wird gefunden
  • Die letzten Kriegstage
  • Epilog
  • Traurige Gewißheit
  • Lebenslauf
  • Interview mit Prof. Srboljub Živanović
  • Von lauten und leisen Völkermord-Leugnern (Peter Priskil)
  • Existenzvernichtung – diesmal ohne KZ (Alexander Dorin)
  • Alojzije Stepinac – ein blutiger Heiliger (Peter Priskil)
  • Personenregister




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