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Reihe: Unerwünschte Bücher zur
Kirchen- und Religionsgeschichte Nr. 1

J. R. Grigulevic

Ketzer - Hexen - Inquisitoren

J.R. Grigulevic: Ketzer - Hexen - Inquisitoren Über den Autor

Herausgegeben und eingeleitet von Fritz Erik Hoevels

535 S., 29 Abb., 2. Aufl.
mit Quellen- und Literaturverzeichnis und Personenregister
EUR 26,-
ISBN: 978-3-89484-500-1
(ISBN-10: 3-89484-500-7)
Erschienen 1995

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Seit Jahren vergriffen, ist dieses Standardwerk der Geschichte der Inquisition (13.-20. Jahrhundert) jetzt endlich wieder zugänglich. Es zeigt in aller wünschenswerten Klarheit die Verbrechen der Kirche im »Umgang« mit den religiösen Minderheiten ihrer Zeit auf und ermöglicht dadurch den Vergleich mit ihrem heutigen Vorgehen gegen die ihr zutiefst verhaßte religiöse Konkurrenz. Damit das von den Verursachern und ihren weltlichen Apologeten zuweilen ganz selbstkritisch so bezeichnete »dunkle Kapitel der Kirchengeschichte« auch weiterhin kräftig dunkel bleibt, sollen Bücher wie dieses möglichst leise und unauffällig verschwinden, ihre Inhalte sollen, wenn schon nicht dem Feuer, so doch wenigstens dem Vergessen übergeben werden. Wir freuen uns, mit dieser erweiterten Neuauflage, die zugleich unsere neue Reihe »Unerwünschte Bücher zur Kirchengeschichte« eröffnet, diesem finsteren Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht zu haben.


Inhalt:
  • Vorwort
  • Die Inquisition vor dem Gericht der Geschichte
    ·      Der Streit ist noch nicht zu Ende
    ·      Seit Adam und Eva - Begriffe und Chronologie der Inquisition
    ·      Wie die Verbrechen der Inquisition aufgedeckt wurden
    ·      Historiographie der Inquisition
  • Die Inquisition vor der Inquisition
    ·      Ihr Ursprung
    ·      Vorboten neuer Stürme
    ·      Diese »unausrottbare Abscheulichkeit«
  • Das System
    ·      Die Richter
    ·      Die Anklage
    ·      Die Untersuchung
    ·      Das Verhör
    ·      Die Folter
    ·      Das Urteil
    ·      Autodafé und Scheiterhaufen
  • Wahre und scheinbare Häretiker
    ·      Die Abrechnung mit der Armutsbewegung
    ·      Die lange Jagd auf »Hexen«
    ·      Der Prozeß gegen die Templer
    ·      Jan Hus und Hieronymus von Prag - Opfer der Konzilsinquisition
    ·      Jeanne d'Arc - Heldin, »Hexe«, Heilige
  • Die blutige Epopöe der spanischen Suprema
    ·      Die »neue« Inquisition geht an die Arbeit
    ·      Das Kind des Thomas Torquemada
    ·      Der Terror wird fortgesetzt
    ·      Die Verfolgung Andersdenkender
    ·      Das Beispiel eines Autodafés
    ·      Der Untergang der Suprema
  • Scheiterhaufen im kolonialen Amerika
    ·      Die Conquista und die Inquisition
    ·      Die Hand der Suprema in Westindien
    ·      Die Inquisitionstribunale in Aktion
    ·      Feinde der Unabhängigkeit der Kolonien
  • Die Verbrechen der portugiesischen Inquisition
    ·      Die Krone errichtet das »heilige Gericht«
    ·      Der Handel mit dem päpstlichen Stuhl
    ·      Das System, die Einkünfte, die Unterdrückung der Gedankenfreiheit
    ·      Die Inquisitoren in den Kolonien
    ·      Das spanische Intermezzo
    ·      Wen richtete sie?
    ·      Das unrühmliche Ende
  • Die Päpste in der Rolle von Inquisitoren
    ·      Die römische und die Konzilsinquisition
    ·      Das Verbrechen und die Bestrafung des Giordano Bruno
    ·      Die »Reue« des Galilei
    ·      Der Index der verbotenen Bücher
    ·      Im Zeichen des Syllabus
    ·      Die Inquisition im 20. Jahrhundert
    ·      Neues Aushängeschild - alte Ordnungen
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Personenregister

»Der russische Historiker J.R. Grigulevic hat mit seinem Buch über Inquisition - 'Ketzer, Hexen, Inquisitoren' - die gründlichste und bestrecherchierte Darstellung dieses abscheulichen Themas geliefert, die mir bis heute in die Hände gekommen ist. ... Von Völkern, die mörderische Kriege geführt haben, hat man 'Aufarbeitung' ihrer Vergangenheit zu Recht gefordert; Buße und ständige Reue, dauernde Erinnerung und 'mea culpa's'. Aber die katholische Kirche darf unbehelligt von Schuldgefühlen weiter ihre eisern dogmatische Haltung vertreten, die einmal zu jenen Massen-Hysterien und kollektiven Horrorzuständen geführt hat. Denn die größte Schande für die Menschheit und der größte Zweifel an ihr sind nicht entstanden durch Individuen, die sich sowieso offen zu Mord und Totschlag bekannten, sondern durch jene Heuchler, die ihre Untaten unter dem strahlenden Mantel der Heiligkeit und der Unfehlbarkeit verstecken konnten.«
Zeitung vom Letzeburger Vollek, Luxemburg

»Fritz Erik Hoevels, der Herausgeber des Werkes, läßt keine Zweifel an seiner Sicht der Dinge. In einem fulminanten Vorwort verdammt er die mittelalterliche Kirche nicht bloß, sondern geht seinerseits mit Feuer und Schwert gegen die Kirche vor. ... Wer Überblick sucht, wird mit dem Werk gut bedient.«
Nürtinger Zeitung

»Ein sicher unerwünschtes Buch zur Kirchengeschichte. Aber eins, in dem jede Zeile stimmt.«
Kommentare zum Zeitgeschehen

»Nachdrücklich empfohlen.«
BLS Informationsdienst für öffentliche Bibliotheken




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