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Reihe: Umbrae Poetarum Nr. 2

Paul Verlaine

Meine Gefängnisse

und

Meine Erinnerungen an die Commune

Paul Verlaine - Meine Gefängnisse

Aus dem Französischen übertragen von Peter Priskil





Peter Priskil

Paul Verlaine – der »verruchte Dichter«

Über den Autor

kartoniert, 208 S., 9 Abb.
Format 20 x 26 cm
EUR 24,80
ISBN: 978-3-89484-901-6


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Der französische Dichter Paul Verlaine (1844–1896) tritt dem Betrachter als merkwürdig zerrissene und vielschichtige Persönlichkeit entgegen: als feinsinniger Poet und alkoholsüchtiger Gewaltmensch, als Anhänger der Pariser Commune und zeitweise glühender Katholik, als Bürger und Vagabund, Ehemann und Homosexueller, Melancholiker und Sarkast. Leitlinie seines künstlerischen Schaffens wie seines gesamten Lebens war, wie Peter Priskil in seiner Studie darlegt, der Kampf um die Wahrung seiner Identität: die Anpassungsverweigerung. Die Antwort der Gesellschaft bestand in der Gewalt als ultima ratio der Willensbrechung – eben jene Gefängnisse, in denen der Dichter schmachtete und von deren Schrecken er erzählt.


Inhalt

  • Paul Verlaine
    • Meine Gefängnisse
    • Meine Erinnerungen an die Commune
    • Zu den Texten
  • Peter Priskil
    • Paul Verlaine – der »verruchte« Dichter
      – Ungereimtes
      – Die frühen Jahre
      – Die Commune
      – Die Affäre Rimbaud
      – Dichter-Clochard und später Ruhm
      Pour Paul Verlaine
    • Literatur

Pressestimmen:

Dichterfürst und Bürgerschreck. Eine Lange Nacht über den französischen Lyriker Paul Verlaine
im Deutschlandfunk am 13.05.2017.

Mitteilung des Verlags

Vor ungefähr zwei Jahren wandte sich der Deutschlandfunk an den Ahriman Verlag mit der Bitte, ihm ein Rezensionsexemplar der Reihe ›Umbrae poetarum‹ über Paul Verlaine zuzusenden, da man eine ausführliche Reportage über den französischen Dichter plante. Wir willigten ein, wie stets unter der Bedingung, daß die bibliographischen Angaben – Name des Verlags und der Autoren, Buch- und Reihentitel – korrekt und vollständig wiedergegeben würden. Darauf teilte uns die Dame vom Deutschlandfunk mit, man könne in einer Radiosendung allerdings keine »akustischen Fußnoten« machen. Dies ging dann doch – aber nur bei Wolf Graf von Kalckreuth, dessen Verdienste um die Übersetzung von Gedichten Verlaines unbestritten sind und der auch nach jedem von ihm übertragenen Poem als Übersetzer genannt wurde. Nicht so jedoch bei Peter Priskil, aus dessen Beitrag »Paul Verlaine – Der ›verruchte‹ Dichter« nicht nur ausgiebig gewildert wurde, sondern dieser Essay diente als eine Art Blaupause für die gesamte zweiteilige Sendung von Peter Mayer mit dem Titel »Dichterfürst und Bürgerschreck. Eine Lange Nacht über den französischen Lyriker Paul Verlaine«. Mayer benutze Priskils Übersetzung des Gedichts »Sève qui monte et fleur qui pousse / Steigender Saft und schwellende Rose«, ohne dies kenntlich zu machen; er zitiert französische Geheimpolizeiberichte und Marcel Schwobs erschütternden Report über seinen Besuch bei dem todkranken Dichter, die unseres Wissens erstmals von Priskil aus dem Französischen übersetzt wurden – ohne dies kenntlich zu machen. Mindestens weitere drei solcher Passagen ohne »akustische Zitate« lassen sich nachweisen. Wenn diese Sendung kein akustisches Plagiat an unseren Publikationen ist, dann ist von Guttenberg, der deswegen immerhin seinen Ministerposten verlor, nie ein Plagiator gewesen. Um dem Plagiatsvorwurf zu entgehen, hat der Deutschlandfunk die von uns geforderten bibliographischen Angaben in die stark gekürzte Printversion seiner Sendung aufgenommen, die nur von einem winzigen Bruchteil der Hörer abgerufen wird.
    Sehr subtil das alles, und sehr hinterhältig, denn der Hörer, der diese Sendung zu Recht goutiert, kann von dieser Unterschlagung nichts wissen. Deshalb teilen wir sie auf diesem Wege mit.
    Und der Deutschlandfunk, der an der Zwangseintreibung der Propagandasteuer GEZ vorneweg dabei ist, hier sich aber großteils mit gestohlenen kulturellen Federn schmückt, kann den Bestohlenen, wenn politischer Bedarf besteht, dann wieder als »Politsekte«, »Völkermordleugner« oder was auch immer verleumden, »rechtsradikal« geht immer. Das alles paßt in einen Topf, in einen Kopf. Wir sehen uns nicht in der Lage, bei der moralischen Beurteilung eines solchen Verhaltens einen nennenswerten Unterschied zu den Nazis zu erkennen, die jüdischen Wissenschaftlern Berufsverbot erteilten, aber an deren Erkenntnissen parasitierten (ohne Quellenangabe, versteht sich). Lügenpresse eben.




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