Peter Priskil
Dr. Peter Priskil ist Historiker und Literaturwissenschaftler in Freiburg. Langjährige Tätigkeit als Lektor und Übersetzer in einem wissenschaftlichen Verlag mit den Schwerpunkten Mediävistik und paläolithische Kunst. Seit den Aggressionen der USA ab 1992 mehrere Aufenthalte im Irak und im ehemaligen Jugoslawien. Einen weiteren Schwerpunkt seines Schaffens bildet die Anwendung der unverfälschten Psychoanalyse auf verschiedene Gebiete der sogenannten Geisteswissenschaften. Gemeinsam mit Fritz Erik Hoevels ist er Herausgeber von "System ubw. Zeitschrift für klassische Psychoanalyse".
Werke des Autors:
- Zwölf Humanisten (auch als Ausgabe im Schuber mit "Der verdrängte Humanismus"), 2022
- Der verdrängte Humanismus (auch als Ausgabe im Schuber mit "Zwölf Humanisten"), 2019
- Der verdrängte Surrealismus – Texte zu Breton, de Chirico, Duchamp, Ernst u.v.a. von Fritz Erik Hoevels und Peter Priskil (aus der Reihe "Umbrae Poetarum"), 2018
- Die Oper auf dem Prokrustesbett (Fritz Erik Hoevels, Peter Priskil, Ralph MacRae), 2016
- Der unbekannte Mark Twain – Schriften gegen den Imperialismus (aus der Reihe "Umbrae Poetarum"), 2014
- Der Kalte Krieg – Wie der Mono-Imperialismus in die Welt kam (Zwei Bände im Schuber), 2013
- Paul Verlaine – der »verruchte« Dichter
sowie "Meine Gefängnisse" und "Meine Erinnerungen an die Commune" von Paul Verlaine (aus der Reihe "Umbrae Poetarum"), 2009
- Joris-Karl Huysmans – Avantgardist und schräger Heiliger
sowie "Jenseits des Bösen – Das erotische Werk von Félicien Rops" von Joris-Karl Huysmans (aus der Reihe "Umbrae Poetarum"), 2008
- Die Karmaten, oder: Was arabische Kaufleute und Handwerker schon vor über 1000 Jahren wußten: Religion muß nicht sein (aus der Reihe "Unerwünschte Bücher zur Kirchen- und Religionsgeschichte"), 2007, 2. Aufl. 2010
- Freuds Schlüssel zur Dichtung – Drei Beispiele: Rilke, Lovecraft, Bernd, 1996
- Kriegsverbrechen der Amerikaner und ihrer Vasallen gegen den Irak und 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, 1992, 4. Aufl. 2002
- Taslima Nasrin – Der Mordaufruf und seine Hintergründe (Flugschrift), 1994
- Salman Rushdie – Portrait eines Dichters (Flugschrift), 1989
- Jesus – Bhagwan: ein Vergleich, sowie "Bhagwan oder das Dilemma einer menschenfreundlichen Religion" von Fritz Erik Hoevels (Flugschrift), 1987
Folgende Übersetzungen liegen vor:
Zahlreiche Artikel von Peter Priskil sind in den Zeitschriften "Ketzerbriefe" und "System ubw" erschienen.
Zur privaten Homepage von Peter Priskil.
3.7.2023
Wie der Kalte Krieg heiß wurde. Jürgen Elsässer im Gespräch mit Peter Priskil in COMPACTTV
9.3.2023
Peter Priskil spricht zu seinem Buch "Der Kalte Krieg" in COMPACTTV
Vortrag von Peter Priskil zu seinem Buch "Der Kalte Krieg", gehalten am 28.06.2014 in Frankfurt a.M.
Bilddokumentation der Reise von Peter Priskil und Beate Mittmann in den Irak 1992
Sie finden hier bislang größtenteils unveröffentlichte Photos von unserer Reise im Jahr 1992, die nicht nur die zerstörte Infrastruktur des Landes, sondern die für immer vernichteten kulturellen Stätten des Irak zeigen.
Der Präsident des Palästinensischen Rates, Scheich Abd Al Hameed Al Saih.
Eine amerikanische Streubombe.
US-Rakete mit der Aufschrift:My ticket to the States!
Amerikanisches Kampfflugzeug bei einem Scheinangriff auf Mosul am 12. April 1992.
Ein von Marodeuren zerstörter Raum in einem Verwaltungsgebäude.
Leichen lebendig begrabener irakischer Soldaten im südirakischen Wüstengebiet (alle Bilder: Abdulah Jasin, Basra).
Leichen lebendig begrabener irakischer Soldaten im südirakischen Wüstengebiet (alle Bilder: Abdulah Jasin, Basra).
Leichen lebendig begrabener irakischer Soldaten im südirakischen Wüstengebiet (alle Bilder: Abdulah Jasin, Basra).
Die beiden Augenzeugen der Zerstörung des Bagdader Stadtteils Al Adahmia.
Blick in das Innere eines zerstörten Wohnhauses.
Zerstörte Häuser im Stadtteil Al Adahmia.
Zerbrochene Betonplatten und Mauern eines Wohngebäudes.
Demolierte Kücheneinrichtung.
Ein Ermordeter von 1.500.
Das Dach des Amiria-Bunkers (jetziger Zustand) mit dem Einschlagskrater der beiden Bomben.
Der Bombenkrater im Bunkerdach von oben...
Zerfetzte Bunkerinsassen unmittelbar nach dem Angriff.
Der im Vordergrund liegenden Frau wurden beide Beine abgerissen.
Dieses Opfer konnte nicht identifiziert werden.
Die Außenfassade des zum Denkmal umgewandelten Bunkers mit Flammen und Blumenteppich.
In der Mitte der Blumen sind Fotos der Opfer angebracht.
Plakat zur Kampagne des Wiederaufbaus der Kindermilchfabrik.
Das Stahlskelett der Fabrikhalle.
Die zerstörten Silos der Anlage.
Steuerungsapparat an den Produktionsstraßen von der westdeutschen Firma Müpeck.
Plastikfragment mit Schaltkreis für einen Generator, made in Great Britain.
Diese Maschine steckte die gut sichtbaren Plastiklöffelchen in die Dosen.
Viele der Plastiklöffel weisen noch Reste von Milchpulver auf.
Diese Maschine der Firma Krupp verschloß die Dosen mit den im Bildvordergrund sichtbaren Deckeln.
Das Eingangsportal des Kongreßgebäudes.
Innenansicht der größten, 2.000 Personen fassenden Halle. Der Raum ist ausgebrannt, das Dach völlig zerstört.
Bombenschäden auf dem Dach des Kongreßzentrums.
Eines von mehreren tausend zerstörten Wohnhäusern in Basra.
Das ehemalige Postgebäude in Basra.
Die zerstörte Pepsi-Cola-Fabrik in Basra...
... mit dem angrenzenden Wohngebiet. Hier kamen etwa 60 Menschen ums Leben.
Ein VW, etwa 200 m von der Pepsi-Cola-Fabrik entfernt.
Zerstörter Innenraum der orthodoxen Kirche Maria und Josef in Mosul.
Häuserruinen im historischen Stadtteil Nabi Jarjes in Mosul.
Mosul: In diesen eng gebauten Häusern gab es keine Überlebenden.
Der Stadtteil Wadi Alin in Mosul, ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht.
Der britische Leiter der UN-Kommission in Bagdad, April 1992.
Ein zerstörtes Krankenhaus.
Das Todesurteil für die Jüngsten: Verhungern durch Embargo.
Auch dieses Kind ist zum Tod verurteilt.
Ein unterernährter Säugling mit Erkrankung der Atemwege im Al-Qadisia-Krankenhaus, Bagdad, der die kommenden Tage nicht überlebt haben dürfte.
Der leitende Direktor des Al-Qadisia-Krankenhauses in Bagdad, Dr. Tallal Ibrahim Allo; auf dem Arbeitstisch die von den Autoren mitgebrachten Medikamente.
Das ausgebombte Verteidigungsministerium in Bagdad.
Die ad-Daura-Raffinerie nach den Bombenangriffen.
Eine zerstörte Lagerhalle für Baumwollartikel.
Modell des zerstörten Musajib-Thermal-Kraftwerks. Nur der zweite Schlot von rechts blieb unbeschädigt, während die anderen Kamine unterschiedlich schwere Schäden davontrugen.
Eine völlig zerstörte 400 Kilovolt-Übertragungsstation.
Diese Rakete, mit Fäden aus Fiberglas gefüllt, wurde gegen Hochspannungsleitungen eingesetzt.
Die Jumhurija-Brücke in Bagdad nach dem Bombenangriff.
Die Al Gharb-Brücke (Nr. 73 der Liste) nach dem Luftangriff.
Die zerstörte Khaled ibn Walid-Brücke (Nr.18 der Liste).
Die Zikkurat von Ur, von Süden her gesehen. Im Bildvordergrund der Krater eines Raketeneinschlags; die Person hält ein Eisenteil des Geschosses in der Hand.
Die Zikkurat von Ur; Blick von Südosten. Im Bildvordergrund wiederum ein durch eine Rakete verursachter Krater ( Hof des Nanna)
Ur: Blick von der Zikkurat nach Süden. In der Bildmitte sind drei Krater zu sehen (Pfeile). Links hinten die Grundmauern des E-Hursag-Palastes; rechts dahinter das Areal der Königsgräber, in dem Raubgrabungen vorgenommen wurden.
Ur: Die Südwand der Zikkurat, von Einschlägen übersät (Ausschnitt).
Ur: Mit Bajonetten gegrabene Löcher in der Nähe der Königsgräber.
Ur: Stiefelabdruck eines GI nahe bei den Königsgräbern.
Nimrud: Geflügelter Löwe, eine der vier Portalfiguren des Nordwestpalastes. Durch die Erschütterungswellen der Detonationen wurde eine Hand abgerissen.
Nimrud: Blick von der Zikkurat auf den Nordwestpalast von Assurnasirpal II.
Das 1,5 km von Nimrud entfernte landwirtschaftliche Institut, das durch sieben-malige Bombardierung völlig dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Nimrud: Steintafeln mit Keilschrifttexten hinter dem Thronsaal des Nordwestpalastes. Die Tafeln stürzten während des Bombardements um und zerbrachen in mehrere Teile.
Nimrud: Detail einer Steintafel.
Nimrud: Während des Bombardements stürzte diese (rekonstruierte) Mauer im hinteren Teil des Nordwestpalastes um; sie wurde mittlerweile wieder aufgebaut.
An Vorbildern der griechischen und römischen Antike orientierter Tempelbau in Hatra.
Hatra: Tempel mit Dromedarreliefs. Im bogenförmigen Mauerteil (Bildmitte) sind durch die Erschütterungen der Bombenabwürfe Risse aufgetreten.
Hatra: Von vier Rissen durchzogene Wand im Palastkomplex.
Hatra: Einer der vier Steinbögen des Rundgangs, die alle in derselben Weise beschädigt sind. Die breiten Risse signalisieren akute Einsturzgefahr.
Hatra: Durch Bombendetonationen verursachte Risse am Tempel mit den Dromedarreliefs (originale Bausubstanz).
Hatra: Detail der rechten Wandseite (vgl. nächstes Bild)
Hatra: Detail aus der Wandmitte, das den von unten nach oben verlaufenden Riß deutlich erkennen läßt.
Hatra: Rundgang mit Gewölbebogen. Durch die Wucht der Detonationen haben sich die Steine an den Fugen verschoben.
Gesamtansicht der Thronhalle in Ktesiphon mit dem Lehmziegelbogen Taq-e Kisra. Die Pfeile 1-5 geben den Verlauf der Risse an.
Ktesiphon: Riß an der rechten Außenseite des Bogens.
Ktesiphon: Derselbe Riß an der rechten Innenseite des Bogens.
Ktesiphon: Derselbe Riß an der rechten Innenseite des Bogens.
Das Spiralminarett von Samarra mit der Breitseite des Moschee-Gevierts.
Die Zikkurat von Assur am Tigrisufer.
Das Ishtar-Tor in Babylon (Kopie) mit seinen fortlaufenden Reihen von (im Original bemalten) Tierreliefs. Oben der Stier als Attribut des Wetter- und Sturmgottes Adad, in der Mitte das drachenartige Fabelwesen Muchschuch, Tier des Stadtgottes Marduk.
Die 40 m hohe Zikkurat von Borsippa.
Bruchstücke von Keilschrifttafeln auf der Zikkurat von Borsippa.
Die zerstörte Al-Kawaz-Moschee in Basra.
Die zweite, völlig zerstörte Moschee in Basra.
Die prächtige Kuppel wurde vollständig pulverisiert...
... und nur einige Kachelreste sind übriggeblieben.
Zerstörtes historisches Stadtviertel in Mosul.
Pantoffelförmiger Sarg aus parthischer Zeit (2. Jh. u.Z.) im Archäologischen Museum von Nasirija. Die eine Seite weist zahllose große Risse auf...
...die andere Seite ist durch Geschoßsplitter zerstört.
Die zerstörte Gesetzesstele des Hammurabi (Kopie) im Museum von Basra.
Eine zerschlagene Herkulesstatue (erkenntlich u.a. an dem über den linken Unterarm hängenden Löwenfell) aus Hatra.
Einer der Räume im Antiquitätenmuseum von Basra. Die Scheiben der Vitrinen sind zerschlagen, der Inhalt ist geraubt, einige Bruchstücke von zerschlagenen Exponaten sind zurückgeblieben.
Zerstörte Kamintür mit Intarsien, islamische Epoche.